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NaturFreunde Selb e.V.
  
Strahlende Sonne begleitete die Sonntagswanderer der NaturFreunde Selb auf ihrer Tour durch die Rommersreuther Schweiz und zur Elsterquelle im Ascher Ländchen.
An einem malerischen Fachwerk-Ensemble in Skalka, dem ehemaligen Rommersreuth, begann der schöne Wanderweg, erst durch einen Hohlweg bergan, bis auf der Höhe zwischen den Alleebäumen hindurch im Morgendunst der Grünberg bei Eger und der Plattenberg bei Liebenstein sowie die entfernteren Höhen bis zum Steinwald zu erkennen waren.
Einen besonderen Reiz strahlte der lichte Mischwald aus, in dem schon erste Steingebilde aufragten, und bald wandelte man auf verschlungenen Trampelpfaden durch üppiges, hellgrünes Heidelbeerkraut, über und durch eine bizarre Felsenwelt. Um das frühere „Steingeröll“ ranken sich Sagen über riesige Ungeheuer, die hier ihr Unwesen trieben – gut vorstellbar beim Anblick der phantasievollen Objekte.
Goethe, der oft und gerne hier weilte, hat den Seltenheitswert der Gegend erkannt und wurde zum Namensgeber für die „Goethefelsen“. Sie sind Teil des „böhmischen Pfahls“, einer Quarzader, die sich vom Dreisesselberg bis hier her zieht – teils bis zu einem Kilometer breit und unter der Erdoberfläche, die Spitzen hier bis 15 Meter hoch aufragend.
Nach ausgiebiger Besichtigung dieser Naturschönheit schritt man aus, um durch Wald und über Wiesen den Ortsrand von Výhledy, dem früheren Steingrün zu erreichen. Mächtige, uralte Buchen säumten den Waldrand, und man konnte sich nicht satt sehen am blauen Himmel und dem bunten Herbstlaub ringsum.
Sonntagswanderung durch die Rommersreuther Schweiz zur Elsterquelle  
  
Passend zur Mittagsrast wurde die mit Granit gefasste Elsterquelle erreicht, wo verschiede Sitzgelegenheiten zum Verweilen einluden. Nun befand man sich am höchsten Punkt der Wanderung, und fortan lief man abwechselnd auf angenehmen Forst- und Waldwegen bergab, und die junge Elster begleitete die Wanderfreunde im romantischen Tal bis Vernéřov. Ein bezauberndes Bild bot ein kleiner Stausee mit dem Gelb der sich im Wasser spiegelnden Birken am anderen Ufer und einem Feld lila blühender Herbstastern im Vordergrund.
Die obligatorische Einkehr erfolgte im Restaurace U Kašparů, dem früheren allseits bekannten Gasthaus Beilschmidt, das noch in seinem ursprünglichen Baustil erhalten ist. Mit böhmischen Gerichten und angenehmer Unterhaltung ließ man den Tag ausklingen, bevor der Kleinbus alle wieder gut nach Hause brachte.