[./berichte.html]
[Web Creator] [LMSOFT]
NaturFreunde Selb e.V.
  
Bei hochsommerlichen Temperaturen machten sich 20 Sonntagswanderer der NaturFreunde Selb zur Überquerung des Großen Kornberges auf, nachdem sie der Linienbus zum Ausgangspunkt Großwendern gebracht hatte.
Beim Bodendenkmal Steinelburg, wo Graben- und Hügelreste das Bestehen einer mittelalterlichen Turmhügelburg erahnen lassen, hielt man kurz inne, bevor man auf bequemen und meist schattigen Waldwegen stetig bergauf zog. Kurze Ausblicke zu Kösseine und Schneeberg links und ein auffälliges breites Band Heidelandschaft rechts des Weges unterbrachen den sonst üblichen Fichtenwald. Besonders fiel hier das dunkelbraune, vertrocknete Schwarzbeerkraut auf, das deutlich die Spuren des extrem trockenen Sommers zeigt.
Unvermittelt stand die Gruppe dann vor der imposanten Felsgruppe der Zigeunersteine mit dem Wackelstein  im dunklen Hochwald und erlebte, wie der größte der Steine tatsächlich mittels einer Holzstange als Hebel durch einen Mann bewegt wurde. Ab hier folgten die Wanderer dem zwar steinigen, aber sehr romantischen Steig des Nordweges ordentlich steil bergauf.
Ein kurzer Blick öffnete sich zum Döbraberg im Westen, bevor ein Abstecher zur Ruine Hirschstein eine wunderbare Aussicht auf den gesamten Fichtelgebirgskamm vom Waldstein bis zur Luisenburg und weiter über den Steinwald bis zu den Höhen des Oberpfälzer Waldes bot.
Noch eine gute halbe Stunde Anstrengung war nötig, um den Gipfel zu erreichen, wo man auf schattigen Bänken ausgiebig Mittagsrast hielt. Ausgeruht schaffte man dann die 114 Stufen auf den eingerüsteten Turm, der auf seine Renovierung wartet, um von oben die herrliche Rundsicht zu genießen.
Sonntagswanderung über den großen Kornberg
 Weiter auf dem Nordweg folgte der steile Abstieg hinab bis zur Vorsuchhütte, dann bog man ab zur noch friedlich vor sich hin träumenden Skiabfahrt, wo die Pläne für ein großes Mountainbike-Zentrum für Gesprächsstoff sorgten.
   Der Große Stein, die Sandgrube und Buchbach waren jeweils noch einen kurzen Blick wert, bevor endlich am Waldrand die   Häuser von
   Schönwald auftauchten und das Bistro-Café Stones die Wanderfreunde zur gemütlichen Schlusseinkehr   erwartete.