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NaturFreunde Selb e.V.
  
Auf die Spuren der Inkas begaben sich die Selber NaturFreunde und ihre Gäste, als Doris Honig im voll besetzten Naturfreundehaus von ihrer erlebnisreichen Reise nach Südamerka berichtete und die Zuschauer mit beeindruckenden Fotos entführte in grandiose Landschaften und zu magischen Stätten. Die Tour führte durch Peru und Bolivien bis nach Nordchile.
Nach der Ankunft in Lima ging die Fahrt auf der Panamericana die trockene Pazifikküste entlang nach Süden zum ersten Highlight, einem Rundflug über die Nasca-Linien. Das sind  gewaltige, bis zu mehreren hundert Metern große Scharrbilder, die von der Nasca-Kultur bereits vor 2500 Jahren angelegt wurden. Viele Abbildungen sind noch zu erkennen,  z.B. ein Kolibri und eine Spinne.
Das nächste Ziel war Arequipa, auch die weiße Stadt genannt, da die Gebäude aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, gebaut wurden.
Ein Abstecher in den Colca Canyon, der über einen 5000 Meter hohen Pass zu erreichen ist, zeigte eine beeindruckende Vulkanlandschaft. Hier konnte auch der  König der Lüfte, ein Kondor, aus nächster Nähe bewundert werden.
Es folgte ein Flug nach Cusco, in die ehemalige Inka-Hauptstadt. Hier und in der Umgebung gibt es sehr viele Ruinenkomplexe der Inkas mit ihren perfekt ineinander gesetzten Mauern zu bestaunen.
Die riesigen Salzterrassen von Maras, wo auf traditionelle Weise Salz abgebaut wird und eine kreisförmige terrassierte Ackerbauanlage, in der die Inka den Anbau von Mais und Kartoffeln „wissenschaftlich“ betrieben, beeindruckten sehr.
Der Höhepunkt der Reise war eine Wanderung auf dem Inkatrail durch den üppigen Nebelwald und der Besuch von Machu Picchu, der berühmten und mystischen Inka-Stadt, eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika.
Das letzte Ziel in Peru war der auf 3800 Metern gelegene Titicacasee mit den schwimmenden Schilfinseln der Uros.
Auf den Spuren der Inkas
Die Grenze wurde zu Fuß überschritten und dann ging es mit dem Bus nach La Paz, der größten Stadt Boliviens, die sich über 1000 Höhenmeter erstreckt. Der Höhenunterschied lässt sich bequem mit der Seilbahn meistern, die hier den öffentlichen Nahverkehr darstellt. Es bestand die Gelegenheit dem bunten Treiben eines Umzugs beizuwohnen und im Marktviertel viel Interessantes zu entdecken.
Eine Fahrt mit dem Jeep durch den Salar de Uyuni, die größte Salzpfanne der Erde, und über die Hochebene der bolivianischen Anden mit ihren farbigen Lagunen, auf denen Flamingos heimisch sind,  und perfekt geformten Vulkanen hinterließen bleibende Eindrücke.
Mit einem Ausflug in das Mondtal von Nordchile und ein Abstecher nach Valparaiso, eine malerische Stadt an der Küste mit vielen farbenfrohen Wandgemälden, beendeten den  abwechslungsreichen und eindrucksvollen Vortrag.
Eine lebhafte Diskussion schloss sich an und in manch einem keimte der Wunsch auf, diese wunderbaren Orte einmal persönlich zu erkunden.